«In der Kunsttherapie lernt Ihr Kind auf kreative Weise, mit seinen Gefühlen umzugehen
und sie seiner Umgebung mitzuteilen.»
Wütend um sich schlagen – apathisch in sich selbst versinken.
Vielleicht drückt Ihr Kind auf diese Weise aus, dass es mehr Nähe oder Distanz will, mit einer neuen Familiensituation nicht klarkommt, in der Schule unglücklich ist. Oft wird es missverstanden, als störend empfunden und ausgegrenzt. «Wir sollten keine Angst haben, wenn sich unser Kind in einer bestimmten Phase anders entwickelt als andere Kinder», sagt der Arzt und Buchautor Remo Largo. «Vertrauen wir darauf, dass seine Entwicklung den bestmöglichen Verlauf nehmen wird – durch die ihm gemässen Anlagen und mit unserer Fürsorge.»
Es gibt für jedes Kind die richtige kunsttherapeutische Methode.
Ausdrucksmalen macht Gefühle in Bildern sichtbar – das erleichtert.
Actionpainting gibt dem Chaos eine Struktur und hilft dem Kind, sich in sich selbst zurechtzufinden – das beruhigt.
Mit Gipsguss-Techniken entstehen
Formen, die der eigenen Vorstellung
entsprechen oder auch
nicht. So lernen Kinder, Dinge zu
akzeptieren, die sie gern anders hätten – das entspannt.
In der Gruppe ermöglicht das
Spiel mit Farbe und Form, sich
klar auszudrücken und abzugrenzen– das stärkt im Umgang mit
Anderen.