«Die Kunsttherapie ist eine Form der Kommunikation
mit dir selbst und deiner Umgebung.»
Weg von zuhause! Da ist kein Freiraum, nur Kontrolle.
Deine Eltern verstehen dich nicht. Wenn du etwas sagst, reagieren sie genervt. Wenn du mit ihnen über den abendlichen Ausgang verhandeln willst, ist die Stimmung schon im Eimer. Manchmal hast du das Gefühl, dass sie dich absichtlich auflaufen lassen. Das frustriert dich und macht dich aggressiv. Es geht dir wie Patent Ochsners Sänger Büne Huber, wenn er in seinem Stück «Belpmoos» ruft: «Spick mi furt vo hie!»
Die Kunsttherapie gibt dir und deinen Bedürfnissen Raum.
Symbolisches Handeln unterdrückt Gefühle wie Wut oder Angst nicht, sondern macht sie in einem geschützten Rahmen nonverbal erlebbar – das entspannt und schenkt ein Gefühl von Lebendigkeit.
Bildnerisches Gestalten drückt aus, was uns gerade beschäftigt und
nicht oder nur schwer in Worten
fassbar ist – das bringt uns näher zu uns selbst und gibt Sicherheit.